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Rat & Hilfe – zu Familie & Beruf


Beratungsstellen "Neue Chancen"

In Rheinland-Pfalz bieten vier Beratungsstellen "Neue Chancen" kostenlose Unterstützung und Beratung von Frauen und Männern, die aufgrund einer Familien- oder Pflegephase aus dem Beruf ausgestiegen sind und weder Arbeitslosengeld I noch Arbeitslosengeld II beziehen - sog. Berufsrückkehrer/innen - eine individuelle Beratung beim Wiedereinstieg in den Beruf an.
In den Beratungsstellen vor Ort kann ein vielfältiges Angebot in Anspruch genommen werden: Individuelle Einzelgespräche, Seminare und Workshops, Beratung zu Weiterbildung und Qualifikationen, persönliches Coaching und Mentoringprogramme, Unterstützung bei Jobsuche, Bewerbung, beruflicher Neuorientierung und vieles mehr.
Wiedereinsteiger/innen können die professionelle Unterstützung der Beratungsstellen "Neue Chancen" schon bei der Planung einer Rückkehr in den Beruf nutzen. In den regionalen Beratungsstellen werden auf Wiedereinsteigende zugeschnittene Hilfen und Veranstaltungen angeboten: Beratungsbüro "Neue Chancen" Neue Kompetenz (Altenkirchen), Beratungsstelle "Neue Chancen" (Bad Neuenahr-Ahrweiler), Beratungsstelle "Neue Chancen" (Trier) und Beratungsstelle "Neue Chancen" AWA (Landau).


Weitere Beratungsangebote

Die kommunalen Frauenbeauftragten oder Gleichstellungsbeauftragten sind die tragenden Säulen der Frauenpolitik vor Ort in den Kommunen. Sie arbeiten professionalisiert in Gleichstellungsstellen beziehungsweise Frauenbüros und damit an den Schnittstellen zwischen Verwaltung und Politik. Ihre Funktion ist rechtlich in der Gemeinde- bzw. Landkreisordnung verankert.
Sie leisten Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit und initiieren Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen, beruflichen und gesellschaftlichen Situation von Frauen vor Ort. Sie führen diese Maßnahmen durch oder sind unterstützend tätig und veröffentlichen Informationsmaterial. Gleichstellungsbeauftragte arbeiten mit Frauenverbänden, Institutionen, Beratungseinrichtungen, Schulen, Kindertagesstätten, Wirtschaft, Arbeitsamt und anderen relevanten Organisationen zusammen. In Sprechstunden werden Frauen und Mädchen beraten.
Über den Internetauftritt frauenbeauftragte-rlp.de finden Sie die Ansprechpartnerinnen und Adressen der für Ihren Wohnort zuständigen Frauen- oder Gleichstellungsbeauftragten.

Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt repräsentieren die Agenturen für Arbeit in übergeordneten Fragen der Frauenförderung, der Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt sowie der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei beiden Geschlechtern.
Hierzu zählen insbesondere Fragen der beruflichen Ausbildung, des beruflichen Einstiegs und Fortkommens von Frauen. Auch der Wiedereinstieg in den Beruf von Frauen und Männern nach einer Familienphase und die Möglichkeiten einer flexiblen Arbeitszeitgestaltung gehören zum Themenfeld der Beauftragten für Chancengleichheit.
Weitere Informationen erhalten Sie über die für Ihren Wohnort zuständige Agentur für Arbeit persönlich oder über deren jeweiligen Internetauftritt.

Die Veranstaltungsreihe BiZ&Donna der Agentur für Arbeit bietet Informationsveranstaltungen für Frauen an, die berufstätig sind oder berufstätig sein wollen. Detaillierte Auskunft geben die regionalen Agenturen in Rheinland-Pfalz.

Die örtlichen Jugendämter bieten die Vermittlung von Tagesmüttern und Kita-Plätzen an. Zudem kann das allgemeine Beratungsangebot der Stellen genutzt werden.

Das Angebot Familienferien der Bundesarbeitsgemeinschaft Familienerholung schafft Möglichkeiten für junge Familien mit geringem Einkommen, einen Erholungsurlaub in einer der 15 gemeinnützigen Familienferienstätten in Rheinland-Pfalz zu verbringen. Über die Onlinesuche können die jeweiligen Familienferienstätten gesucht werden. Das Land Rheinland-Pfalz gewährt hierzu finanzielle Zuschüsse.

Über das Müttergenesungswerk können Kuren für Mütter und Mutter-Kind Kuren in Anspruch genommen werden. Diese werden von den Krankenkassen finanziert, wenn die Aufnahmevoraussetzungen erfüllt sind und dauern in der Regel drei Wochen. Neben Kuren zur Therapie von Erkrankungen können Mütter die Kuren auch zur Vorsorge nutzen, z.B. bei einer hohen Belastung im Alltag oder in besonderen Lebenslagen.

Die lokalen Mehrgenerationenhäuser organisieren häufig Treffen von Alleinerziehenden. Auch das allgemeine Angebot an Unterstützung und Austausch zwischen den Mitgliedern können Alleinerziehende nutzen.

In Rheinland-Pfalz bieten 135 Pflegestützpunkte kostenlose und unverbindliche Beratung für Pflegebedürftige und deren Angehörige an. Die Pflegestützpunkte verstehen sich als erste Anlaufstelle zum Thema Pflege und informieren über die bestehenden Angebote für Pflegebedürftige, praktische Hilfen im Alltag sowie rechtliche und finanzielle Aspekte. Über die Onlinesuche des Sozialportals Rheinland-Pfalz finden Sie Pflegestützpunkte in Ihrer Nähe.

Regelmäßige Pflegestammtische in Mainz und Trier geben Angehörigen, die pflegebedürftige Familienmitglieder häuslich pflegen, eine Möglichkeit zum Austausch und zur gegenseitigen Unterstützung. Die Initiative „Menschen pflegen“ gibt nähere Informationen zu den Pflegestammtischen und nennt Ort und Zeit der regelmäßigen Treffen von Pflegenden.


Broschüren

Der Leitfaden zum Mutterschutz stellt wesentliche Aspekte des Mutterschutzes dar: Rechte und Pflichten gegenüber dem Arbeitgeber, Leistungen der Krankenkasse und Mutterschaftsgeld.

Die Broschüre Rundum – Schwangerschaft und Geburt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet Tipps für werdende Mütter, Informationen zu medizinischen Fragen, zur kindlichen Entwicklung, psychosozialen Fragestellungen und Partnerschaftsaspekten.

Die Broschüre Elterngeld und Elternzeit des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend kann online abgerufen werden und stellt umfangreiche Hintergrundinformationen zur Verfügung.

Die Broschüre gemeinsam und familienfreundlich informiert über die Arbeit und Angebote der Lokalen Bündnisse für Familie und kann online abgerufen werden.

Der Ratgeber Pflege: Alles was Sie zur Pflege wissen müssen des Bundesministeriums für Gesundheit bietet einen Überblick über das Pflegesystem und die Leistungen der Pflegekassen.

Die Broschüre Pflegen zu Hause – Ratgeber für die häusliche Pflege des Bundesministeriums für Gesundheit hält Tipps und Informationen zu verschieden Möglichkeiten und Situationen der Pflege zu Hause bereit.


Infotelefone

Bundes- und Landesministerien sowie Behörden bieten folgende Infotelefone an:

  • Das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales informiert unter der Telefonnummer 030 221 911 005 (Festnetzpreis: 14 ct/min; Mobilfunkpreise höchstens 42 ct/min) zu den Themen Teilzeit, Altersteilzeit und Minijobs.
  • Das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales beantwortet Fragen zum Bildungspaket unter der Telefonnummer 030 221 911 009 (Festnetzpreis: 14 ct/min; Mobilfunkpreise höchstens 42 ct/min).
  • Die Service-Rufnummer für Kindergeld und Kinderzuschlag der Familienkasse ist unter der Telefonnummer 0800 4 5555 30 (Mobilfunkpreise höchstens 42 ct/min) erreichbar.
  • Das Servicetelefon des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend informiert unter der Telefonnummer 030 201 791 30 (Festnetzpreis: 14 ct/min; Mobilfunkpreise höchstens 42 ct/min).

Weitere Infotelefone:

  • Das Informations- und Beschwerdetelefon Pflege der Initiative "Menschen pflegen" nimmt unter der Telefonnummer 06131/ 28 48 41 (Festnetzpreis: 14 ct/min; Mobilfunkpreise höchstens 42 ct/min) Anrufe entgegen.