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Aktuelles



Gender Pension Gap schließt sich nur langsam

Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Bündnis 90/Die Grüne geht hervor, dass sich die Rentenlücke zwischen den Geschlechtern nur langsam schließt. Allerdings verringere sich die relative Rentenlücke seit 1995 kontinuierlich und dieser Trend werde sich höchstwahrscheinlich auch in Zukunft fortsetzen. Dies liege am gesellschaftlichen Wandel und der zunehmenden Erwerbstätigkeit von Frauen, da die Lücke eine Folge traditioneller Rollenverteilung sei.

Quelle: frauen im dbb, Nr.7 September 2017



Frauen stellen sich vergleichbar häufig der Weiterbildung im IKT-Bereich

Im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) nehmen Frauen und Männer „vergleichbar häufig“ an Weiterbildungskursen teil, dies hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ermittelt. Das IAB: „Allerdings gibt es starke geschlechterspezifische Unterschiede in den Weiterbildungen. Während Frauen sich häufiger in kaufmännischen Softwareanwendungen weiterbilden, beschäftigen sich Männer häufiger mit fortgeschrittenen IT-Anwendungen und Programmiersprachen.“

Quelle: fpd, 694



"Stereotypisierungen prägen nach wie vor unsere Arbeits- und Berufswelt"

Nach Feststellungen des Wissenschaftszentrums für Sozialforschung Berlin (WZB) prägen „Stereotypisierungen“ nach wie vor die Arbeits- und Berufswelt von Frauen. Als Beispiel nannte Jutta Allmendiger (WZB-Präsidentin) die Elternzeit. Mütter müssten im Beruf Nachteile hinnehmen, selbst wenn sie nur kurz in Elternzeit gingen. In diesem Fall gelten sie zusätzlich noch als „Rabenmütter“. Männer, die für längere Zeit beruflich pausieren, hätten demgegenüber keine Probleme. Die Sozialforscherin fordert daher eine „gerechtere“ Aufteilung der Arbeit und im Beruf zwischen Frauen und Männern und die Einführung eines Rechtsanspruchs auf bezahlte berufliche Auszeiten.

Quelle: fpd, 692



„Vor allem Mädchen aus armutsgefährdeten Familien besuchen niedrigere Schularten“

Seit Jahren liege die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die in Deutschland „definitionsgemäß in Armut leben“, relativ konstant bei 2,5 Millionen, berichtet der „Spiegel“ und zitiert aus dem noch unveröffentlichten Jahresgutachten des Paritätischen Gesamtverbandes. Diese jungen Menschen, so das Gutachten, seien „von der Chance auf sozialen Aufstieg häufig ausgeschlossen“. Allein durch ihre Herkunft seien Teile der Bevölkerung „von der positiven Wirtschaftsentwicklung in Deutschland abgehängt“. Untersuchungen zeigten, „dass Kinder aus armutsgefährdeten Elternhäusern tendenziell eine niedrigere Schulart besuchen“. Wörtlich weiter: „Diese Benachteiligung treffe vor allem Mädchen“. Dem Gutachten zufolge sinkt in Deutschland „auch der Anteil von Studienanfängern mit sogenannter niedriger Bildungsherkunft“.

Quelle: fpd, 690