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Aktuelles



Die Deutsche Telekom AG ist die 100. Partnerin der „Initiative Klischeefrei“

Die Deutsche Telekom AG ist als 100. Partnerin der „Initiative Klischeefrei“ beigetreten. Das Unternehmen will damit sein „Engagement für mehr Gleichberechtigung unterstreichen und jungen Menschen eine Berufs- und Studienwahl ohne Geschlechtergrenzen ermöglichen“. Die "Initiative Klischeefrei" ist ein bundesweiter Zusammenschluss aus Politik, Wirtschaft und Forschung.

Quelle: www.klischee-frei.de, fpd 721



Start des Ausbauprogramms der Ganztagsbetreuung von Grundschüler/innen

„Der Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder im Grundschulalter hat für Bund und Länder höchste Priorität. Bis zum Jahr 2025 soll ein solches Angebot Eltern und Kindern durch einen Rechtsanspruch garantiert werden. Für Investitionen in den Ganztagsausbau stellt der Bund in dieser Legislaturperiode 2 Milliarden Euro zur Verfügung.“ Dies teilte das Bundesfamilienministerium anlässlich des inzwischen erfolgten Starts des Ausbauprogramms mit. Nach Berechnungen des Deutschen Jugendinstituts (München) müssen in Horten und Ganztagsschulen rund 330.000 Plätze neu geschaffen werden. Gegenwärtig erschweren die fehlenden Plätze vielen Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, hat das Ministerium eingeräumt. In die Ausgestaltung des Ausbauprogramms sollen „angesichts des gesamtgesellschaftlich bedeutsamen Vorhabens“ die Kultus- und Jugendressorts der Länder sowie die kommunalen Spitzenverbände „von Anfang an eng eingebunden“ werden.

Quelle: fpd 721



Ausstellung: „Wer braucht Feminismus?“

„Wer braucht Feminismus?“ Mit dieser Frage beschäftigt sich die gleichnamige Wanderausstellung, die im Mainzer Frauenministerium gezeigt wird. Zu sehen ist eine Auswahl von persönlichen Statements von Frauen und Männern zum Thema Feminismus, die im Rahmen einer Kampagne zusammengetragen worden sind.
„Die Ausstellung räumt mit alten Vorurteilen über den Feminismus auf“, erklärt Frauenministerin Anne Spiegel. „Für viele ist der Begriff zu abstrakt und häufig negativ besetzt. Die Ausstellung im Frauenministerium zeigt ganz deutlich, dass Feminismus für alle Geschlechter wichtig und nach wie vor nötig ist.“ Interessierte Besucherinnen und Besucher sind noch bis zum 25. Oktober 2018 eingeladen sich die Ausstellung anzusehen. Die Ausstellung finden Sie im Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz, Kaiser-Friedrich-Str. 5a, 55116 Mainz. Ein Besuch ist möglich von 8.00 – 16.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Quelle: MFFJIV


„In der Mamafalle“ – Frauen mit nur kurzer Elternzeit gelten oft als egoistisch

„In der Mamafalle“ titelte der „Spiegel“, der als erster über eine noch unveröffentlichte Studie des Wissenszentrums Berlins für Sozialforschung (WZB) berichtete und resümierte, diese zeige, „dass Mütter bei der Jobsuche massiv benachteiligt werden, wenn sie nur kurz in Elternzeit waren“. Wörtlich: „Frauen, die nur kurz Elternzeit nehmen, werden oft als egoistisch und feindselig wahrgenommen. Was aber noch gravierender ist: Bei Bewerbungen haben sie auch Jahre später schlechte Chancen als Mütter, die eine längere Babypause genommen haben.“ Letztere würden „im Schnitt als intelligenter eingeschätzt“ und ihnen sei „mehr Führungskompetenz unterstellt“ worden. Zudem hätten sie als „warmherziger, gutmütiger, als weniger intrigant und einschüchternd“ gegolten. Als „Schlussfolgerung“ zitierte das Magazin die Studienautorin Lena Hipp so: „Die Politik sollte noch mehr Anreize schaffen, damit Väter länger für ihre Kinder aussteigen. Dann können mehr Frauen frühzeitig an ihren Arbeitsplatz zurück. Und wenn das normaler wird, werden sie dafür sicher auch weniger hart beurteilt als jetzt.“

Quelle: fpd 719, Spiegel-Artikel (gekürzt, online).