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Aktuelles



Jobbilanz bei Digitalisierung „eher positiv“ – Problem „Vereinbarkeit Beruf/Familie“

Durch die Digitalisierung hat sich die Arbeitswelt bisher noch nicht grundlegend verändert, Beschäftigtenvertreter konstatieren dennoch einige kritische Entwicklungen. Zu diesen Ergebnissen kam eine neue Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung („Die Digitalisierung der Arbeit – Verbreitung und Einschätzung aus Sicht der Betriebsräte“) Insgesamt kam es im Zuge der Digitalisierung jedoch zu weniger Personalabbau als Stellenzuwachs. Lediglich Banken/Finanzdienstleister und Versicherungen weisen eine Negativbilanz vor. Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass die neuen Möglichkeiten, mit denen Arbeit und Familienleben leichter vereinbart werden können, in vielen Betrieben bislang nicht genutzt werden. Homeoffice ist nur in 13 % Betriebe verbreitet und nur 15% der Betriebsräte sprechen insgesamt von einer gestiegenen Vereinbarkeit infolge der Digitalisierung.

Quelle: fdp 714





Mindestlohn - Erfolgreich, aber noch zu niedrig

Der bewährte gesetzliche Mindestlohn (von z. Z. 8,84€/h; Red.) ist laut der aktuellen Studie der Hans Böckler Stiftung („Der Mindestlohn: Bisherige Auswirkungen und zukünftige Anpassung“) „im internationalen Vergleich relativ gering“. Frauen, so heißt es in dem Gutachten, seien „traditionell überdurchschnittlich von Niedriglöhnen betroffen“. Gut ein Viertel der weiblichen Beschäftigten in Deutschland habe 2016 weniger als zwei Drittel des mittleren Lohns erhalten, „ein auch im EU-Vergleich hoher Wert“. Unter den Männern erhielten 14,8 Prozent Niedriglöhne. Der Studie zufolge waren 2017 aufgrund zu hoher Mieten über 190 000 „Beschäftigte trotz Vollzeitjob zusätzlich auf Hartz IV angewiesen“. Während der „Gender Pay Gap“ im unteren Zehntel der Lohnpyramide zwischen 2014 und 2016 von 22 auf 15 % zurückgegangen ist, hat sich im mittleren Bereich dagegen „wenig geändert“. Und das obwohl „eine deutliche Erhöhung des Mindestlohns“ zur „gesamtwirtschaftlichen Entwicklung beitragen“ könnte.

Quelle: Hans-Böckler-Stiftung.



Onlineberatung für Alleinerziehende in RLP

Der landesweit aktive Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV) startet ab sofort und bis Ende 2019 ein neues zeitsparendes Online-Angebot zur beratenden Unterstützung Alleinerziehender. Unter onlineberatung.vamv-rlp.de können sich Alleinerziehende zeit-nah, vertraulich und auf Wunsch völlig anonym von Experten bei Problemen und Fragen, wie z. B. zu Trennung, Scheidung oder Unterhalt, helfend beraten lassen.

Rheinland-Pfalz:
Ansprechpartnerin ist Projektleiterin Melanie Oehl.
Mail: oehl@vamv-rlp.de
Fon: 06131-616637



Brückenmaßnahme Bildung und Beratung (B3)

Die Brückenmaßnahme Bildung und Beratung (B3) wird im Rahmen des Förderprogramms "Integration durch Qualifizierung (IQ)" bereits seit 2016 in Freiburg umgesetzt. Dort ist das Projekt auf großes Interesse gestoßen und findet im Jahr 2018 bereits im dritten Durchführungszyklus statt. Auch in Mannheim startete die Maßnahme in diesem Monat mit großen Erfolg in die nächste Runde.
Ab Mai 2018 bietet das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zugewanderten oder geflüchteten Frauen mit geistes- oder sozialwissenschaftlichem Hintergrund eine Brückenmaßnahme bestehend aus einem C1-Deutschkurs, einer Beraterausbildung und einem individuellen Berufscoaching mit Praktikumsvermittlung an.
Mehr Informationen zum Start der Mainzer Maßnahme finden Sie hier.

Quelle: Focus Online, Mannheimer Morgen